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Kamut-Nudeln mit Rucola-Pesto und Cashew-Parmesan

Kamut ist eine Weizensorte, die einen höheren Gehalt an Eiweiß, ungesättigten Fettsäuren, Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen aufweist als andere Weizensorten. Allerdings enthält es – wie alle Weizenarten – Gluten. Es hat einen herzhaften, leicht nussigen Geschmack und ist zum Kochen und Backen wegen des hohen Eiweißgehaltes und der Klebereigenschaften gut geeignet (Quelle: Wikipedia).

Kamut-Nudeln schmecken toll und sind eine interessante Alternative zu Dinkel- oder Vollkornnudeln, die ich üblicherweise verwende. Auch Nudeln aus Kichererbsen und Linsen sind eine nährstoffreiche Alternative zu den üblichen Variante aus Hartweizen, allerdings sehr teuer: Im Reformhaus liegen 250g bei 3,99 Euro. Dafür sind sie weitaus sättigender, eine kleine Packung reicht also durchaus auch für zwei Personen.

Bei Kamut-Nudeln ist das anders, da darf es schon einmal eine 500g-Packung sein. Fündig geworden bin ich im Biomarkt Denn’s, in dem es für 1,99 Euro Bio-Kamut-Fusilli von Gustoni gibt. Sie weisen 70g Kohlenhydrate pro 100g auf (davon 2g Zucker und 14g Eiweiß, Brennwert 1504 kJ/355 kcal), sind also auch bestens für Carboloading in der Marathonvorbereitung geeignet.

Das Rucola-Pesto habe ich in dem Buch „Meine vegane Küche“ von Surdham Göb entdeckt (S. 116). Es ist dort Teil des Gerichtes „Kamut-Spaghetti mit Rucolapesto, Austernpilzen und gefüllten Zucchini“. Ich hatte das große Glück, Surdham auf der Buchmesse in Frankfurt kennenlernen zu können, als ich in der Gourmet Gallery mit Brendan Brazier kochen durfte. Ein toller Typ! Hilfsbereit, mit sichtbarer Freude an seinem Beruf und sehr humorvoll. Seine Bücher kannte ich bereits und nach der Begegnung nahm ich mir vor, mehr seiner herrlichen Rezepte zuzubereiten.

Wenn man bedenkt, wie teuer veganes Pesto ist, sollte man viel öfter eigenes herstellen. Das geht schnell, ist deutlich billiger und – vor allem – steckt ein Stück von einem Selbst darin wie bei jedem persönlich zubereiteten Gericht. Und das schmeckt man im besten Fall auch raus. Bei diesem Pesto auf jeden Fall.

Zutaten:

  • 125g Bio-Rucola
  • 80-100ml Olivenöl
  • Saft einer halben oder ganzen Zitrone, je nach Geschmack
  • 1 EL Agavendicksaft (ich hatte nur braunen, im Rezept wird heller angegeben)
  • eine Prise Steinsalz (hier bin ich gern sparsam)
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 4 EL Hefeflocken

Im Originalrezept wird auch noch ein Zweig Rosmarin verwendet, der aber aktuell nicht im Laden zu finden ist. Bis auf die Mandeln und die Hefeflocken wird alles püriert, der Rest dann untergerührt. Die Menge reicht für zwei volle Pesto-Gläser.

Auch das Cashew-Parmesan ist schnell hergestellt: Man nehme drei Teile Mandeln und ein Teil Hefeflocken, gebe etwa Salz und Pfeffer hinzu und zerkleinere all das in einem Zerkleinerer. Ich mache das nicht gern im Vitamix, da dieser so stark ist, dass das Ganze schnell klumpt.

Nach wenigen Minuten hat man alles zusammen für ein leckeres Hauptgericht – und genug Pesto und Parmesan übrig, um das Ganze am nächsten Tag noch einmal essen zu können.

Ich glaube, ich leite hiermit die Surdham-Göb-Wochen ein…

Kategorie: Rezepte

von

(* 1973). Ich lebe seit Ostern 2012 vegan. Neben dieser Seite engagiere ich mich ehrenamtlich für den Tierschutz in meinem Tierschutzportal hunde-in-not.com. Ich habe vier Hunde, einen Vitamix und eine Frau, die für meinen Sinneswandel und meine Tierliebe verantwortlich ist. Seit 2012 mache ich Ausdauersport, an meinem 40. Geburtstag am 12. Mai 2013 lief ich meinen ersten Marathon in meiner Heimatstadt Kassel. Meine aktuelle Marathon-Bestzeit liegt bei 2:54:11 Stunden (aufgestellt in Frankfurt 2015). 2016 habe ich meinen ersten 100km-Lauf absolviert in 9:14 Stunden.

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