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Vegan in Topform: Buchweizenpfannkuchen mit Ahornsirup

Buchweizen-Pfannkuchen mit Ahornsirup, im Hintergrund Kokosöl, Buchweizenmehl und Hanfmehl.

Buchweizen-Pfannkuchen mit Ahornsirup, im Hintergrund Kokosöl, Buchweizenmehl und Hanfmehl.

Hättest ihr’s gewusst? Buchweizen ist eine glutenfreie Sommerfrucht und kein Getreide ((Lexikon der Schönheit: Buchweizen)), sondern gehört zur Familie der Knöterichgewächse. ((Wikipedia: Knöterichgewächse)) Genau genommen handelt es sich um eine Pseudogetreide-Art ((Wikipedia: Pseudogetreide)), wie sie in den Rezepten von Brendan Braziers Thrive-Diät häufig verwendet werden – insbesondere als Ersatz für Pasta und weißen Reis. Bei unseren Nachbarn in Österreich gehört Buchweizen übrigens als Jauntaler Hadn zu den traditionellen Lebensmitteln ((Genussland Kärnten: Jauntaler Hadn)).

Hierzulande kommt er eher selten auf den Tisch. Vielleicht ändert sich das durch die köstlichen Buchweizenpfannkuchen aus Braziers Buch „Vegan in Topform“.

Basiszutaten der Pfannkuchen in den Rezepten des Kanadiers sind Leinsamen, Hanf und Pseudogetreide, in diesem Fall also Buchweizen in Form von Buchweizenmehl. Dieses wird mit Hanfmehl gemischt, welches besonders eiweiß- und ballststoffreich ist sowie nur wenige Kohlenhydrate enthält. Weitere Zutaten sind gemahlener Leinsamen, Backpulver, Zimt, Muskatnuss, Banane, Wasser und Gerstenflocken.

Hervorzuheben ist hier der Leinsamen, der von allen Pflanzen den höchsten Anteil an essenziellen Omega-3-Fettsäuren hat, die besonders wichtig sind, weil sie der Körper nicht selbst herstellen kann. Zudem spielt Leinsamen eine wesentliche Rolle bei der Verstoffwechselung von Fett. Das ist für Sportler besonders wichtig, aber eben auch für jeden Menschen, der Fettpolster abbauen will – so wie ich es muss…

Der Teig für die Buchweizenpfannkuchen wird mit Kokosöl bei mitlerer Hitze gebraten.

Der Teig für die Buchweizenpfannkuchen wird mit Kokosöl bei mitlerer Hitze gbraten.

Leinsamen eignet sich auch für Salatdressings (mit denen ich es nicht so habe) – als Zutat in Smoothies ist er bei mir hingegen obligatorisch. Man sollte ihn übrigens nicht geschrotet kaufen, sondern nur ganz und dann zum Beispiel in einer Kaffeemühle mahlen. Das kann man auch auf Vorrat machen: Luftdicht im Kühlschrank gelagert hält er sich mehrere Monate. ((Brendan Brazier, S. 157-159, „Vegan in Topform“))

Wenn der Teig fertig ist, muss man noch etwas Geduld mitbringen: Denn statt Öl in der Pfanne schnell hoch zu erhitzen und die Pfannkuchen kross anzubraten, wird der Teig nur bei mittlerer Hitze mit Kokosöl gebacken. Das sorgt dafür, dass essenzielle Fettsäuren nicht zerstört werden. Und dauert halt etwas länger. Aber sollten wir uns alle nicht ohnehin etwas mehr Zeit beim Essen nehmen?!?

Angerichtet wird das nährstoffreiche Endprodukt mit etwas Ahornsirup oder Agavendicksaft. Ihr werdet euch wundern, wie sättigend die Pfannkuchen sind!

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